TARTUFFE

TARTUFFE

ZUM 400. GEBURTSTAG VON MOLIÉRE

Ein Streich über Menschlichkeit, Heuchelei und die Angst vor dem Ende des Lebens

Tartuffe ist sehr geschickt. Er weiss genau, welche Knöpfe er bei seinen Anhängern drücken muss, damit diese ihm alles glauben. Bei Orgon funktioniert sein Spiel besonders gut. Obwohl seine ganze Familie gegen Tartuffe ist, hat er ihn bereits bei sich einquartiert, überschreibt ihm sein gesamtes Vermögen und seinen ganzen Besitz und ist drauf und dran, ihn mit seiner Tochter Marian zu vermählen. Die gewitzte Hausangestellte Dorine versucht mit allen Kräften, die Familie aus den Fängen des Hochstaplers zu befreien. Ob dies gelingen, wird…?

«Der Mann, der sich während der Aufstände einen Namen machte, der seinem Prinzen Loyalität erwies, derselbe Mann ist nun verblödet, völlig verblödet, seit Herr Tartuffe sein Hirn besetzt.»

DATEN

PREMIERE: Mi. 21. Dezember 2022

WEITERE SPIELDATEN:
Do. 22.12. / Fr. 23.12. / Di. 27.12. / Mi. 28.12. / Do. 29.12. / Sa. 31.12.2022 (16.30 Uhr und 21.30 Uhr) / Mi. 04.01. / Do. 05.01. / Fr. 06.01. / Sa. 07.01. / So. 08.01.* / Mi. 11.01. / Do. 12.01. / Fr. 13.01. / Sa. 14.01. / So. 15.01. / Mi. 18.01. / Do. 19.01. / Fr. 20.01.2023
* Mit anschliessendem Publikumsgespräch

VORSTELLUNGSBEGINN:
Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr. Sonntags um 17.00 Uhr.
Silvestervorstellungen um 16.30 Uhr und 21.30 Uhr

DAUER: ca. 1 Std. 50 Min.

Die Abendkasse öffnet jeweils eine Stunde vor Beginn.
Unsere Theaterbar ist eine Stunde vor der Vorstellung für Sie geöffnet. Auch nach der Vorstellung freuen wir uns auf Ihren Besuch an unserer hauseigenen Bar.

Der Autor – Moliére

Moliére wurde am 15.01.1622 unter dem bürgerlichen Namen Jean Baptiste Poquelin in Paris geboren.

Molière war der Sohn eines reichen Teppichwirkers. Von 1636-1641 besuchte er das Jesuitenkolleg in Clermont (Paris). Er schlug den vom Vater ererbten Posten des „Teppichwirkers“ aus und begann nach Misserfolgen und Geldnot ein Wanderleben als Schauspieler in der Provinz (1645-1658). Molière gewann die Gunst Ludwigs XIV und spielte ab 1661 im Palais Royal. Molière pflegte Freundschaften mit Zeitgenossen wie Racine, La Fontaine und Boileau.

Molière erlag am 17.02.1673 einem tödlichen Anfall auf der Bühne während einer Vorstellung des „Malade imaginaire“.

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