ALLES OHNE MICH

ALLES OHNE MICH

URAUFFÜHRUNG

Über das, was wir hinterlassen wollen, wenn wir einmal weg sind

Erland hat eigentlich gar keine Lust, seinen 60. Geburtstag zu feiern. Er tut das alles nur seinen Angehörigen zuliebe. Er würde aber so gerne mal wieder ausbrechen, ein Risiko eingehen. So zieht er sich in den Personalraum des Restaurants zurück, um mit der Serviceangestellten Ava zu flirten. Dort sucht er Gesellschaft, Gemeinschaft, Gemeinsamkeiten; sie sucht aber die Wahrheit, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit. Die beiden verstricken sich in ein Gespräch über Erwartungen, Vertrauen, über die Vergangenheit und über die Vergänglichkeit des Lebens.

Als sich die beiden tatsächlich etwas näherkommen, lassen sie sich auf ein gemeinsames Gedankenspiel ein. Sie bauen sich eine gemeinsame Welt, bis Ava eine Bombe platzen lässt. Was hat es mit ihrem Enkel auf sich, mit dem Erland grad noch telefoniert hat.

«Wie gesagt, als junger Mensch geht man schlafen, kaum ist man wieder wach, ist es auch schon vorbei»

DATEN

PREMIERE: Mi. 02. November 2022​

WEITERE SPIELDATEN:
Do. 03.11. / Fr. 04.11. / Sa. 05.11. / So. 06.11. / Mi. 09.11. / Do. 10.11. / Fr. 11.11. / Sa. 12.11. / So. 13.11.* / Mi. 16.11. / Do. 17.11. / Fr. 18.11. / Sa. 19.11. / So. 20.11. / Mi. 23.11. / Do. 24.11. / Fr. 25.11. / Sa. 26.11. / So. 27.11.2022
* Mit anschliessendem Publikumsgespräch

VORSTELLUNGSBEGINN:
Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr. Sonntags um 17.00 Uhr.

DAUER: ca. 1 Std. 35 Min. Es wird voraussichtlich OHNE Pause gespielt.

Die Abendkasse öffnet jeweils eine Stunde vor Beginn.
Unsere Theaterbar ist eine Stunde vor der Vorstellung für Sie geöffnet. Auch nach der Vorstellung freuen wir uns auf Ihren Besuch an unserer hauseigenen Bar.

Der Autor – Rainer Berg

Rainer Berg wurde 1952 in Flensburg geboren. Er studierte Publizistik, Amerikanistik und Nordistik in Berlin sowie Filmwissenschaft in Kopenhagen und promovierte 1982 an der Freien Universität Berlin zur „Geschichte der realistischen Stummfilmkunst in Deutschland“.
Zunächst war Berg als Projektberater im Bereich Drehbuch und Dramaturgie tätig, seit 1988 arbeitet er selbst als Drehbuchautor, vorwiegend für Fernsehproduktionen.
2001 erhielt der von ihm geschriebene Fernsehfilm Der Tanz mit dem Teufel – Die Entführung des Richard Oetker den Bayerischen Filmpreis. Neben Episoden (Das Traumschiff, Peter Strohm) ist er seit 2005 ein fester Autor der Serie SOKO Wismar. Er schrieb das Drehbuch für den in 2008 erschienenen Film Die Gustloff, Regie Joseph Vilsmaier. Es folgte 2013 das Drehbuch für den Film Nacht über Berlin. In 2014 schrieb er das Drehbuch für den erfolgreichen Fernsehfilm Eine Liebe für den Frieden, basierend auf dem Theaterstück MR & MRS NOBEL von Esther Vilar.
Rainer Berg wurde für seine Werke mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. Neben der Arbeit als Autor, Dramaturg und Scripteditor unterrichtete Berg an der Universität Hamburg und an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“.
Rainer Berg lebt in Hamburg.

Zurück