Marion Rothhaar

Marion Rothhaar

Regisseurin

Nach einer internationalen Karriere als Sportlerin tauschte sie die Turnmatte gegen die Bühne und trat als Tänzerin und Performerin auf. Auf ein Magisterstudium in Germanistik und Theaterwissenschaft folgten europaweite Engagements als Regieassistentin. Heute arbeitet die ausgebildete Redakteurin als Regisseurin und Dramaturgin für Theater und Tanz vorwiegend in Luxemburg und der Schweiz.

In Bern inszenierte sie Thomas Bernhards AM ZIEL, eine Adaption des Films DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI, Eric Assous Komödie UNSERE FRAUEN und zuletzt NACHRUF vom jungen Schweizer Autor Daniel Mezger. Sie führte Regie bei der österreichischen Erstaufführung von YELLOW LINE von Juli Zeh am Schauspielhaus Salzburg und ist Dramaturgin der Schweizer Tanzcompany „betweenlines“. Mit dem Luxemburgischen Künstlerkollektiv Maskénada realisierte sie mehrere Projekte ausserhalb des Theaters: ARBOS ein Freilichttheater in franz. Sprache, NIPPLEJESUS von Nick Hornby als Monolog für Kunstgalerien, PLAN B mit Laien und Profis im öffentlichen Raum, Arthur Schnitzlers ANATOL im Möbelhaus sowie den Schnitzler- Abend FRÄULEIN ELSE & LEUTNANT GUSTL in Luxus- Hotels in Berlin und Luxemburg. Den Klassiker LIEBELEI vom gleichen Autor zeigte sie im Château de Bettemburg und David Harrowers BLACKBIRD am Théâtre des Capucins in Luxemburg. Das zweisprachige Theaterprojekt DIE IROKESEN entstand am NEST-Theatre im französischen Thionville und wurde in Belgien, Luxemburg und Deutschland gezeigt. Im Dada-Jubiläumsjahr 2016 erarbeitete sie mit dem Performance-Kollektiv Zeigs mir: Sushi! eine Collage für die Sparte4 des Staatstheater Saarbrücken und war verantwortlich für die Werkstattinszenierung von Ismael Saidis schwarzhumorigem Jugendstück „Djihad“ beim Festival Primeurs in Saarbrücken.

Aktuell arbeitet sie an LIEBE TRIEBE, einem Chanson-Abend mit der Mezzosopranistin Yannchen Hoffman im Théâtre National Luxemburg. Im Frühling 2018 wird sie im Theater Matte das Stück PUSH UP 1–3 inszenieren.

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